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Von der Korkeiche zum Weinkorken

Die Rinde wird nach Stärken und Qualitäten sortiert und in sauberem Wasser gekocht. Je nach gewünschtem Endprodukt und Verwendungszweck unterscheidet man zwischen verschiedenen Produktionsverfahren

Naturkorken
Das Rohholz wird in Streifen geschnitten und mit Hohlmessern werden die Weinkorken ausgebohrt.Die Weinkorken werden auf Ihre Endmaße (Durchmesser und Länge) geschliffen und nach den verschiedenen Qualitäten sortiert. Schließlich werden sie gewaschen, getrocknet, nach Qualitäten aussortiert, mit der Marke und dem Logo der Kellereien versehen und mit Silikon behandelt.
Verwendung: für Weine mit langer Lebensdauer. Dichte: bis zu 15 Jahren je nach Qualität.

Kolmatierte Korken
sind Naturkorken einer schwächeren Qualität, deren Poren mit einem Gemisch aus Korkstaub und Lebensmittel verträglichem Bindemittel gestopft sind damit ein Auslaufen des Weines verhindert wird. 

Presskorken
Restmaterial das bei der Herstellung von Naturkorken anfällt, wird gemahlen und mit Polyurethan gebunden in Stangen gepresst. Die Stangen werden auf den gewünschten Durchmesser rektifiziert, in der gewünschten Länge der Weinkorken geschnitten und auf das Endmass geschliffen.
Verwendung: für Weine mit kurzer Lebensdauer. Dichte: 6-9 Monate.

Sektkorken
Presskorken werden auf der flüssigkeitszugewandten Seite mit Naturkorkscheiben versehen. Die Korken werden auf ihr Endmaß geschliffen und gewaschen. Verwendung: Schaumweine. Dichte: 3-4 Jahre

1+1 Korken
Ein Presskorkkörper (siehe Presskorken) wird an beiden Enden mit einer Naturkorkscheibe versehen. Die Korken werden auf ihr Endmaß geschliffen und anschließend gewaschen.
Verwendung für Weine mit mittlerer Lebensdauer. Dichte 10-18 Monate.